Simone und Patrick: Eine Apfelgeschichte für Kinder

Jedes Jahr im September nehmen alle in Pulkau an der Apfelernte teil. Äpfel spielen in der Region nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesundheit eine große Rolle. Erzählt doch ein Sprichwort „ein Apfel am Tag, bleibst g´sund und ohne Plag“ , so sind Äpfel eine Fundgrube für viele weitere Apfelgeschichten:

„In einem kleinen Apfel, da sieht’s recht lieblich aus, da drinnen sind fünf Stübchen, gleich wie in einem Haus. In jedem Stübchen wohnt ein Kernlein hübsch und fein . . . .“
So beginnt ein bei uns bekanntes Kinderlied über einen Apfel und einem Kern Namens Patrick.

Eines Tages erzitterte das ganze Haus von Patrick. Plötzlich war eine ganze Wand seines Zimmerchens weg. Patrick schrie aufgeregt um Hilfe. Als er seine Augen öffnete, um zu sehen, was ihn festhielt, sah er direkt in ein Paar braune Augen und fragte: „Hallo ich bin Patrick, und du? Ein erstauntes Kindergesicht antwortete: „Ich, hei, du kannst ja sprechen … hallo, ich heiße Simone.”

Patrick fragte, warum seine Wohnung zerstört wurde und das Mädchen gab schuldbewusst zur Antwort, dass es nur einen Apfel essen wollte und sie ja nicht wissen konnte, dass ein kleiner Kern hier wohnte. Patrick wollte wissen, was man jetzt tun sollte, nachdem sein Haus kaputt war und das Mädchen nahm den Apfelkern mit nach Hause.      
Und was geschah dann? Patrick wurde mit sanfter Gewalt in etwas Dunkles, Feuchtes und Kaltes hineingedrückt. Schließlich schlief er ein. Als er nach langer Ruhepause erwachte, hatte er Wurzeln, Zweige und Blätter. An einem schönen Spätfrühlingstag pflanzte der Papa des Mädchens den Baum in den Garten. Nach langer Zeit, wo vorher Blüten waren, bekam er lauter kleine Äpfelchen, die ausgewachsen und reif gegessen werden können.

Aber Vorsicht:
„In einem kleinen Apfel, da sieht’s recht lieblich aus, da drinnen sind fünf Stübchen, gleich wie in einem Haus. In jedem Stübchen wohnt ein Kernlein hübsch und fein . . . .“